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Ausgabe 35: Ein Angriff auf den Verstand mit Bewusstsein zerstörenden Drogen  
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Ein Angriff auf den Verstand
mit Bewusstsein zerstörenden Drogen

In der freien Welt legen Mediziner einen heiligen Eid ab: Niemandem Schaden zuzufügen. Im Gegensatz dazu kollaborieren Ärzte in China des Öfteren mit Behörden, um Gesundheit und Zurechnungsfähigkeit von Menschen zu zerstören, die sich nicht der Parteilinie unterordnen. Durch heimtückische und gezielte Verabreichung von Bewusstsein verändernden Drogen erlaubt China den Ärzten, mit Absicht den Verstand derjenigen zu zerstören, die es als Oppositionelle ansieht.

In einer Rede vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen meinte dazu am 15. März 2010 Dr. Shizhong Chen, dass „unzählige Berichte von Sonderberichterstattern des Rates tausende von Fällen von schweren Folterungen und Tötungen von Falun Gong-Praktizierenden durch die chinesischen Behörden dokumentieren.“ Er beschrieb Dokumentationen darüber, wie die chinesischen Behörden zu psychiatrischer Folter übergingen, wenn physische Folter den Willen der Praktizierenden nicht brechen konnte. Am Ende appellierte er an die „internationale Gesellschaft, sich gegen Chinas Missbrauch von Bewusstsein zerstörenden Medikamenten auszusprechen. „Angesichts solcher Morde am menschlichen Geist zu schweigen, bedeutet Selbstmord an unserem kollektiven Gewissen und unserer Menschlichkeit.“ Zum Lesen der gesamten Rede hier klicken.

Die UN-Kommission, die gebildet wurde, um Folterberichte aus China zu prüfen, konstatierte: “Die Kommission stellt auch mit Besorgnis fest, dass diese Regelung zur Inhaftierung einiger Menschen in Psychiatrischen Krankenhäusern missbraucht worden ist, da die Inhaftierung aus anderen als medizinischen Gründen erfolgt.“

Chinesische Behörden haben eine nicht genannte Anzahl von vernünftigen und gesunden Falun Gong-Praktizierenden zwecks „Umerziehung“ in Psychiatrien gebracht.

Der UN-Sonderberichterstatter, Professor Manfred Nowak, stellte in seinem China-Reisebericht fest: "Häftlinge berichteten auch, dass Falun Gong-Praktizierende, die nach 6 Monaten in der Haft noch nicht ihrem Glauben abgeschworen hatten, in die Intensiv-Trainingsabteilung gebracht würden, bis sie „geläutert“ waren. Falun Gong-Praktizierende, die früher in dieser Einrichtung inhaftiert waren, sprechen von dieser Abteilung als ‚intensiver Folter-Abteilung‘."

Statistiken weisen darauf hin, dass Fälle “psychiatrischer Behandlung” sich unter der direkten Führung der Zentralregierung in China in 23 von 33 Provinzen ausgebreitet haben. Mindestens 100 psychiatrische Einrichtungen sind an der Verfolgung beteiligt. Im Klartext: Der Missbrauch von Psychopharmaka an Falun Gong-Praktizierenden ist eine genau geplante, systematisch durchgeführte Top-Down Politik.

Da das Ziel vermeintlicher psychiatrischer Behandlung nicht zum Wohle des Patienten geschieht, findet diese “psychiatrische Behandlung“ möglicherweise in Nervenkliniken, Zwangsarbeitslagern oder anderen Hafteinrichtungen statt. Die folgenden Darstellungen rufen uns in Erinnerung, was hinter den Kulissen von Chinas expandierender Wirtschaft wirklich mit Falun Gong-Praktizierenden geschieht.


Herr Zhao Peijie gezwungen, Nerven zerstörende Medikamente zu sich zu nehmen

Herr Zhao Peijie , 32 Jahre alt, aus dem Dorf Xiaonigou, der Großgemeinde Datong, in der Stadt Rongcheng, Provinz Shandong wurde geschlagen, gefoltert und gezwungen, Drogen einzunehmen, die sein Zentralnervensystem zerstörten. Schließlich führte dies zu geistiger Umnachtung; er starb am 28. Juni 2008.


Frau Liu Xiaolian geschlagen, unter Drogen gesetzt und in einer psychiatrischen Abteilung mit Elektroschock behandelt

Frau Liu Xiaolian

Frau Liu Xiaolians geschwollener Körper

Im April 2006, nahmen Beamte der Polizei in Chibi, Provinz Hubei, Frau Liu Xiaolian, 69, fest und brachten sie in die psychiatrische Abteilung des Pufang Krankenhauses. Dort wurde Frau Liu brutal geschlagen, ihr wurden schädliche Drogen gespritzt, Medikamente verabreicht, die ihren Geist schwächten, und sie wurde mit Starkstrom-Elektrostäben geschockt. 24 Stunden lang wurden ihr ununterbrochen Drogen injiziert. Sie verlor an zwei aufeinander folgenden Tagen das Bewusstsein und ihr ganzer Körper färbte sich dunkel und schwoll an. Als sie wieder zu Bewusstsein kam, verlor sie zeitweise die Fähigkeit zu sprechen. Sie starb am Nachmittag des 26. Oktober 2008.


Frau Li Dongqing in einer Nervenklinik mit Medikamenten gespritzt, die das Gehirn zerstörten

Frau Li Dongqing, 46, lebte in Shenyang, Provinz Liaoning. Am 24. Mai 2008 wurde sie festgenommen und in die Nervenklinik des Distriktes Dongling in Shenyang gebracht. Drogen wurden ihr injiziert, die schwere psychische Schäden verursachten.

Frau Li Dongqing


Frau Han Ming, zu Zwangsarbeit verurteilt, stirbt im Alter von 30 Jahren

Frau Han Ming war Angestellte der Maschinenfabrik in Pingshui, Distrikt Pingba, Provinz Guizhou. Am 28. Februar 2001 wurde sie zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Während ihrer Haftzeit im Frauenzwangsarbeitslager von Guizhou wurde ihr eine unbekannte Droge injiziert, die eine Muskelatrophie am ganzen Körper auslöste. Ihr Zustand verschlechterte sich und sie starb am 20. März 2003 im Alter von 30 Jahren.

Ms. Han Ming


Schwangere Frau mit schädigenden Drogen gespritzt

Frau Zhang Wuying und ihr Ehemann, Herr Wu Dianhui, kommen aus der Stadt Changzhou, Provinz Jiangsu. Im Februar 2000 nahm das Amt für öffentliche Sicherheit in Changzhou Herrn Wu fest. Obwohl Herr Wu und seine Frau nicht geisteskrank waren, wurden die beiden im Anschluss an seine Freilassung aus der Haftanstalt zwangsweise in die Nervenklinik 102 der Befreiungsarmee von Chanzhou gebracht. Frau Zhang wurde ans Bett gefesselt, es wurden ihr unbekannte Medikamente gespritzt und sie wurde zwangsernährt, obwohl sie bereits im 6. Monat schwanger war.


Frau Jiang Nan in einer Nervenklinik in Sichuan mit Medikamenten gespritzt

Frau Jiang Nan, 39, Lehrerin aus Deyang, Provinz Sichuan, wurde von Dorfbeamten, einschließlich ihres Ex-Mannes und von Vorgesetzten an ihrem Arbeitsplatz schikaniert, weil sie Falun Gong praktiziert. Am 7. August 2009 wurde sie den Behörden gemeldet, weil sie Falun Gong Informationsmaterial verteilt hatte, ihre Wohnung wurde geplündert und sie wurde zu einer Nervenheilanstalt in die Stadt Deyang gebracht. In der Anstalt wurde ihr gesagt, sie müsse zugeben, dass sie geisteskrank sei, um einer Verurteilung wegen Strafhandlungen zu entgehen. Aus unbekannten Gründen wurden ihr Medikamente verabreicht und sie wurde an ein Bett gefesselt, bis sie in einem geschwächten und ausgemergelten Zustand war. Im November 2009 wurde ihr Vorgesetzter bei der Arbeit benachrichtigt, dass er sie aus der Klinik abholen könne. Es ist nicht bekannt, ob sie heil nach Hause zurückkehrte.


Frau Li Juhua durch die Haft psychisch orientierungslos

Frau Li Juhua aus dem Distrikt Huangpi in Wuhan, Provinz Hubei wurde zweimal inhaftiert und in den letzten zehn Jahren dreimal in ein Zwangsarbeitslager eingeliefert, weil sie Falun Gong praktiziert. Insgesamt war sie vier Jahre im Gefängnis, ihre Wohnung wurde zweimal geplündert und die Beamten schikanierten ihre Familie ständig. Zurzeit wird sie im Zwangsarbeitslager Hewan in der Stadt Wuhan festgehalten. Es wurde berichtet, dass sie vollständig ausgemergelt sei, Schwierigkeiten beim Laufen hat und dass sie desorientiert zu sein scheint und unfähig, Dinge zu verstehen.


Frau Liu Weishan gefoltert, gelähmt und geistig verwirrt

Frau Liu Weishan, 51, wurde zum letzten Mal im September 2002 inhaftiert, weil sie mit Falun Gong verbundenes Informationsmaterial verteilt hatte, und in verschiedene Gefängnisse in Xiangfan, Provinz Hebei, eingeliefert. Als sie in Hungerstreik trat – ihr einziges Protestmittel – wurde sie brutal geschlagen und durch wiederholte und übelste Zwangsernährung gefoltert. Es wurden ihr zwangsweise Spritzen mit unbekannten und unnötigen Medikamenten gegeben, woraufhin sie schon bald geistesgestört war. Derzeit ist sie gelähmt und bettlägerig, wie es in dem Bericht heißt. Ihre Muskeln sind atrophiert und sie ist vollständig ausgemergelt und kann nicht mehr sinnvoll kommunizieren.


Frau Tang Min in einer psychiatrischen Anstalt gefoltert

Frau Tang Min aus Changsha, Provinz Hunan, wurde 2004 zwangsweise in ein Gehirnwäschezentrum gebracht und dann in eine psychiatrische Anstalt, weil sie das Praktizieren von Falun Gong nicht aufgeben wollte. Im Mai 2009 wurde sie wieder in eine Psychiatrie in Hunan eingeliefert, wo ihr alle zwei Wochen eine unbekannte Droge injiziert wurde, die sie vor Kälte zittern ließ und Angst verursachte.

Frau Tang Min



Bitte unterschreiben Sie die Online Petition:
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