Im Jahre 2006 wurde erstmals bekannt, dass das chinesische Regime inhaftierte Falun Gong-Praktizierende als lebende Organbank missbrauche. Die Kommunistische Partei Chinas hat den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zum Zweck des Organhandels seit 2001 in großem Umfang in Arbeitslagern, Gefängnissen, Krankenhäusern und militärischen Einrichtungen verübt. Man entnimmt ihnen beide Nieren, dann das Herz, die Haut, die Hornhaut der Augen und die Leber, anschließend werden ihre Körper in den Verbrennungsofen geworfen. In einer erschreckenden Statistik korrespondiert der Anstieg an Organtransplantationen mit den Jahren der brutalsten Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische Regime, als Hunderttausende Praktizierende verhaftet wurden bzw. einfach verschwanden. David Kilgour (ehemaliger kanadischer Staatssekretär für den Asien- und Pazifikraum) und David Matas (bekannter Menschenrechtsanwalt) sprechen von ca. 41.500 getöteten Falun Gong- Praktizierenden aufgrund des Organraubs in den Jahren 2001 – 2005 (http://organharvestinvestigation.net), Ethan Gutmann von ca. 61.000 in den Jahren 2001 – 2008. Im Sommer des Jahres 2012 wurde ein neues Buch mit dem Titel STATE ORGANS: TRANSPLANT ABUSE IN CHINA (Herausgeber: David Matas und Dr. Torsten Trey) veröffentlicht. ISBN 978-1-927079-11-9.
Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf, alle möglichen Schritte zu unternehmen, um die Umstände in Arbeitslagern, Gefängnissen und ähnlichen Einrichtungen in China umgehend untersuchen zu lassen, den systematischen Mord und die Folter zu beenden und die sofortige Freilassung aller Inhaftierten zu bewirken.