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Frau Liu Jizhi (51 Jahre alt) wurde
brutal geschlagen und vergewaltigt | Am
24. November 2005 verhaftete die Polizei von der Dongchengfang Stadtpolizei
Station, in der Stadt Zhuozhou, Provinz Hebei, einige Falun Gong Praktizierende
und verhörte und folterte sie. Am nächsten Tag nahm der Polizist He Xuejun zwei
von ihnen, Frau Liu Jizhi (Alter 51 Jahre) und Frau Han Yuzhi
(Alter 42 Jahre), mit sich in seinen Schlafraum und vergewaltigte sie in der
Anwesenheit von anderen Polizisten. Die Familie von Frau Liu musste sich sogar
3.000 Yuan borgen, um die Polizei zu bezahlen und ihre Freilassung zu erreichen.
Die serienmäßige Vergewaltigung ereignete sich, während der
U.N. Sonderberichterstatter für Folter in Peking eine Nachforschung über die
Anwendung von Folter in China durchführte.
Worte können die grausame Missachtung der internationalen
Standards von Menschenrechten und der Menschlichkeit seitens der chinesischen
Behörden nicht ausdrücken.
Wir, die aufrichtigen Menschen, müssen einen Weg finden, um mit
den Regierungen auf der Welt, den Medien und der Öffentlichkeit zu sprechen,
wenn wir noch Hoffnung für die Menschlichkeit haben.
Die entsetzlichen Verbrechen erniedrigten und traumatisierten
Frau Liu, Frau Han und deren Familien. Zudem beschämen sie auch die moderne
Zivilisation. Niemand weiß, wie viele mehr Menschen in der Verfolgung von Falun
Gong zerstört wurden. Jedoch existieren zu viele Berichte von ähnlichen
Verbrechen und unsere Regierungen, Medien und großen Firmen wissen sicher, dass
diese barbarische Verfolgung schon mehr als sechs Jahre andauert. Wann geschah
es zuletzt, dass ein derart großes Verbrechen gegen die Menschlichkeit über so
einen langen Zeitraum hinweg geschehen konnte, ohne dass eine einzige Regierung
ihr wirkliche Aufmerksamkeit schenkte?
Die echte Beschämung liegt nicht in der Unfähigkeit, es
auszusprechen und zu verteidigen. Die echte Beschämung liegt in dem Verrat der
humanitären Kernwerte, in der Gleichgültigkeit, im Zählen des in China gemachten
Geldes, während man den Opfern Taubheit vortäuscht, und darin, dass die
Kommunistische Partei China gepriesen wird für die angebliche Verbesserung ihrer
Menschenrechte, um geschäftliche Interessen zu rechtfertigen.
In weiterem Sinne bewahrt die Unnachgiebigkeit der Falun Gong
Praktizierenden, Christen, Buddhisten, Dissidenten und anderer
Menschenrechtsverteidiger in China die Menschlichkeit vor dem endgültigen
Niedergang. Mit dem größten Respekt zeigen wir Ihnen Frau Liu Jizhis mutige
Enthüllung der bösartigen Verbrechen der Chinesischen Kommunistischen Partei
auf.
Nachstehend ist der persönliche Aufruf von Frau Liu Jizhi an
die Menschen der Welt:
An alle gutherzigen Menschen!
Mein Name ist Liu Jizhi. Ich bin 51 Jahre alt. Ich lebe in
Xituan Village, in der Stadt (Town) Dongchengfang, Zhuozhou City, in der Provinz
Hebei. Der Name meines Mannes ist Wei Xiliang und wir haben zwei Töchter. Ich
begann im Februar 1999 Falun Gong zu praktizieren. Davor plagten mich niedriger
Blutdruck, Arrythmie und Beinschmerzen. Insbesondere eine Hernie an der
Bandscheibe im Lendenbereich hielt mich für lange Zeit im Bett. Mein Mann hatte
nicht nur das Feld zu bearbeiten, er musste auch den ganzen Haushalt machen. Die
Not verursachte in mir ein launenhaftes Temperament. Jedoch nachdem ich Falun
Gong einen Monat praktiziert hatte, konnte ich mich an der Feldarbeit beteiligen
und mich um den Haushalt kümmern und meine Familie harmonisierte sich. Meine
Tochter bemerkte es und sagte: „Mutter hat sich zum Besseren verändert".
Wahrhaftig, Falun Gong veränderte mein Leben und brachte meiner Familie Glück.
Unglücklicherweise startete das Chinesische Kommunistische
Regime nur wenige Monate nachdem ich Falun Gong zu praktizieren begann, eine
gewaltsame Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden. Seit dem fuhren örtliche
Beamten und die Polizei damit fort, uns zu bedrohen und meine friedliche Familie
wurde in Verwirrung gebracht.
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Frau Lius Hüften und Oberschenkel
wurden schlimm verletzt | Um circa 8
Uhr abends am 24.November 2005 kletterte eine Gruppe Polizisten über unseren
Zaun und brach in mein Haus ein. Ich machte gerade Hausarbeit und war
erschrocken. Sie schrieen wild und durchstöberten alles. Der Polizist Xing
befahl mir, still zu stehen. Ich fragte sie zitternd: „Wer sind Sie? Was machen
Sie?" Sie riefen: „Frag nicht! Bewege dich nicht!"
Nachdem sie mein Haus verwüsteten, konfiszierten sie alle meine
mit Falun Gong in Verbindung stehenden Informationsmaterialien, zwangen mich in
ein Polizeiauto und brachten mich ins Dorfbüro, wo mehrere meiner
Mitpraktizierenden, einschließlich Frau Han Yuzhi, Herr Wie Baoliang und Herr
Wang Helin, ebenfalls gefangen waren. Nachdem sie eine andere Praktizierende,
Frau Qu Wenting, hereinbrachten, brachten sie uns in die Polizeistation der
Stadt Dongchengfang, sperrten uns in ein Büro und verhörten uns einen nach dem
anderen.
Der Polizist Xing verhörte mich, gemeinsam mit dem Polizisten
He Xuejian und einem anderen Polizisten, als erste. Xing fragte: „Von wem haben
Sie Falun Gong gelernt? Haben Sie gemeinsam mit Herrn Wang Helin praktiziert?
Jemand anderem?" Ich sagte: „Nein." Er fragte erneut: „Trafen Sie sich mit
Praktizierenden aus anderen Dörfern? Haben Sie gemeinsam mit Han Yuzhi
praktiziert?" Ich verneinte. Dann sagte Xing: „Sie sind nicht ehrlich. Sagen Sie
als Falun Gong Praktizierende nicht die Wahrheit?" Ich sagte ihm, dass das eine
ehrliche Antwort sei. Xing sagte wieder: „Sie sind im selben Alter wie meine
Mutter. Ich hoffe, Sie erzählen mir die Wahrheit oder ich muss härter mit Ihnen
vorgehen." Ich sagte ihm wieder, dass ich wahrheitsgemäß antworte. Dann sagte
Xing: „Sie spielen die Unschuldige, aber Sie sind unehrlich. Stehen Sie auf!"
Er zwang mich in der Hocke zu sitzen mit hoch gestreckten Armen
und schlug mein Gesäß mit einem gummi-überzogenen Eisenknüppel. Er schlug mich
so hart, dass er ganz außer Atem war. Während er eine Verschnaufpause machte
bedrohte er mich: „Ihr Falun Gong Praktizierende seid sehr dickköpfig, aber ich
glaube nicht, dass wir euch nicht brechen können. Der Polizist He Xuejian kam
dann herbei, packte mein Schlüsselbein sehr hart an und schlug mich mehrere
Male. Als er sah, dass ich immer noch nicht nachgeben würde, verwendete er einen
Elektrostab, um meine Oberschenkel zu schocken und dann mein Gesäß grausam zu
schlagen. Durch die wuchtigen Schläge fiel ich nach vorne. Sie zogen mich hoch
und schlugen mich weiter, hinterließen auf meinem ganzen Körper Blutergüsse.
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Regierungsgebäude der Stadt
Dongchengfang |
Polizeistation von Zhuozhou City
Dongchengfang | Als sie müde wurden,
mich zu schlagen, ergriff der Polizist namens He Xuejian meine Brust und sagte
mit einem schmutzigen Grinsen: "Findest du, dass ich ein Schurke bin? …"
Daraufhin schrieben sie ein Verhörprotokoll und zwangen mich, meinen
Daumenabdruck darauf zu setzen, ohne mich den Inhalt sehen zu lassen. Danach
schickten sie mich zurück ins Büro.
Gegen 23:00 Uhr holten sie mich zu einem zweiten Verhör. Der
Polizist He Xuejian schlug mich wieder bestialisch, bis ich in Tränen ausbrach.
In dieser Nacht sperrten uns die Polizisten in einen kleinen Raum ein. Wir vier
Frauen saßen auf dem Bett, während die beiden Männer die ganze Nacht auf einem
kleinen Stuhl saßen. Die Polizei erlaubte uns während der ganzen Nacht noch
nicht einmal, zur Toilette zu gehen.
Am nächsten Tag gingen die Polizisten in das Dorf Xituan und
nahmen weitere Falun Gong-Praktizierende fest. Als sie nach dem Mittagessen
zurückkamen, schleppte der Polizist He Xuejian mich in seinen Schlafraum. Sein
Zimmergenosse, der Polizist Wang Zengjun, lag auf dem Bett. Der Mitarbeiter des
"Büros 610" Wang Huiqi stand im Zimmer.
Wortlos begann He Xuejian, mir mit einem Knüppel auf das Gesäß
zu schlagen und packte mich anschließend so fest an der Kehle, dass ich beinahe
erstickt wäre. Anschließend kniff er in meine Brust, hob meine Bluse hoch und
sagte: "Sehr zartes Fleisch." Mit einem elektrischen Schlagstock schockte er
meine Brustwarzen. Indem er die Funken betrachtete, sagte He Xuejian immer
wieder zu den anderen: "Das macht Spaß! Seht ihr wie ihre Brustwarzen funken?
Dann stieß er mich auf das Bett und begann mir meine Unterhose auszuziehen.
Während der ganzen Zeit war Wang Huiqi in dem Raum und hielt He
Xiejian nicht zurück. Als er sah, was He Xuejian tun wollte, sagte er einfach
nur: "Besorge es ihr gut." Dann verließ er den Raum und ließ die Tür weit offen
stehen.
Ich leistete Widerstand und stieß He Xuejian von mir. Er zwang
mich wieder zurück auf das Bett und schlug mir ins Gesicht. Dann steckte er zwei
Finger in mich. Ich stieß ihn sehr heftig von mir fort. Dann setzte er sich auf
mich, um mich niederzuhalten und griff an meine Brüste. Ich drehte mich weg,
aber er drehte meinen Kopf zurück und zwang mich, ihn anzusehen. Dann zog er mir
meine Unterhosen aus. Ich kämpfte mit all meiner Kraft, stieß ihn mit beiden
Händen und flehte ihn an: „Tu das nicht, um deiner Selbst willen, begehe nicht
so eine schlechte Tat! Du bist doch ein Polizist! Begehe nicht solch ein
Verbrechen, der Himmel wird dir das nicht vergeben! Du bist noch ein junger Mann
und ich bin eine alte Frau. Bitte verschone mich!" In diesem Moment sah er aus
wie ein Dämon, er war völlig taub und drang in mich ein. Ich schrie laut, aber
niemand reagierte darauf.
Während der ganzen Zeit lag der Polizist namens Wang Zengjun
auf seinem Bett und schaute zu, ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen.
Ich schloss meine Augen. He Xuejian schrie mich an wie eine
Bestie: "Mach deine Augen auf, alte Frau. Schau mich an!" Außerdem schlug er
mich noch mehr. Als er endlich von mir ließ, waren meine Gedanken leer; ich
konnte mich noch nicht einmal daran erinnern, meine Unterhose hochgezogen zu
haben. Er sagte noch zu mir: "Dies war nur die kurze Version, heute Nacht folgt
die lange. Ich zitterte und fürchtete mich davor, was er noch tun würde.
Als ich in das Büro zurückkam, weinte ich laut: "Ich kann
niemanden anschauen; ich möchte auf der Stelle sterben; ich kann nicht zurück in
mein Dorf gehen!" Dann versuchte ich meinen Kopf gegen die Tischkante zu
schlagen, aber Mitpraktizierende hielten mich zurück. Den anderen drei
weiblichen Praktizierenden erklärte ich sehr schwach: "Ihre müsst aufpassen;
dieses sündhafte Verbrechen kann auch euch widerfahren." Kurz nachdem ich sie
gewarnt hatte, führte He Xuejian Frau Han Yuzhi hinaus. Ich weinte bitterlich in
Frau Qu Wenting's Schoß. Sie fragte mich, was passiert sei, und ich erklärte
ihr, dass ich vergewaltigt worden sei. Frau Qu weinte: "Wie können sie diese vom
Himmel verbotenen Verbrechen begehen!" Die anderen Praktizierenden zitterten
alle. Ich presste meine Hände zusammen in Richtung von Frau Wang Helin: Bitte
rettet Frau Han Yuzhi jetzt!"
Nach einer halben Stunde wurden wir alle gezwungen, im Hof zu
arbeiten. Ich sah auch Frau Han Yuzhi dort arbeiten, mit einem sehr blassen
Gesicht. Ich fragte sie: "Was haben sie dir angetan?" Sie sagte: "Er hat mich
vergewaltigt." Wir hielten uns aneinander fest und weinten zusammen. He Xuejian
sah uns weinen und schrie: "Was macht ihr da? Geht zurück an eure Arbeit!"
In dieser Nacht zerrte He Xuejian mich herum und versuchte
einen Raum zu finden, indem er mich vergewaltigen konnte. Aber alle Räume waren
voller Menschen, deshalb konnte ich der wiederholten Vergewaltigung entgehen.
Am 26. November lieh sich mein Schwiegervater 1.000 Yuan, um
sie als Kaution für meine Freilassung zu bezahlen, aber sie sagten, es sei nicht
genug. Daraufhin lieh er sich weitere 2.000 Yuan und kaufte mich damit frei.
Meine beiden Schwestern sind in der Hochschule, dies kostet sehr viel Geld,
außerdem war die Herbsternte sehr schlecht. Diese 3.000 Yuan sind eine schwere
Last für meine Familie.
An alle gutherzigen Menschen, was habe ich falsch gemacht?
Warum musste ich solch eine Demütigung erleiden, nur weil ich versuche, ein
besserer Mensch zu werden, meine Krankheiten zu heilen und mich fit zu halten?
Wie kann ich von jetzt an der Welt begegnen? Ich bin doch unschuldig. Warum ist
es so schwer, in China ein guter Mensch zu sein? Sie wagten es, mir solch eine
Gewalt anzutun, einer guten Frau im Alter von über fünfzig Jahren. Hiermit rufe
ich alle Menschen mit Gewissen dazu auf, ihre Aufmerksamkeit auf diese
bösartigen Verbrechen zu richten, die mir angetan wurden. Wenn die Verfolgung
von Falun Gong nicht bald endet, werden diese Tragödien weitergehen. Im Moment
leide ich unter dem Schock der Vergewaltigung, meine Gedanken sind verworren und
mein Unterleib schmerzt ohne Unterlass. Ich habe den Lebensmut verloren und das
Vertrauen, der Welt gegenüberzutreten. Ich hoffe nur, dass die Menschen auf der
Welt bald aufwachen werden. Ich hoffe, dass diese Verfolgung bald beendet sein
wird und dass solche Verbrechen bald ein Ende finden werden!
Kontakt zu den Behörden in der Stadt Zhuozhou:
- Li Ming, Leiter des "Büro 610" der Stadt Baoding und Stellvertretender
Sekretär der Stadtregierung von Baoding City. Er arbeitet auch im juristische
Ausbildungszentrum der Stadt Baoding
- Zhang Weiqiang, Chairman of Political and Security Division at the
Öffentliches Sicherheitsbüro von Baoding. Er lebt im Berufskolleg der Stadt
Zhuozhou: +86-312-3853255 (Büro) +86-312-3829106 (privat)
- Zhou Wenjie vom Öffentlichen Sicherheitsbüro der Stadt Zhuozhou:
+86-312-3867566 (Büro), +86-13903125711 (mobile)
- Zhou Yancang vom Öffentlichen Sicherheitsbüro der Stadt Zhuozhou:
+86-312-3855656
- Li Baoping und Yang Yugang von der Staatssicherheitsbehörde des Öffentlichen
Sicherheitsbüros. Yang Yugang wurde in die Polizeistation von Shuangta in der
Stadt Zhuozhou versetzt: +86-312-3632025 (Büro)
Bitte unterschreiben sie die
Online-Petition:
http://falunhr.org/te/index.php?signature=1&lang=de
Hintergrundinformation
Was
ist Falun Gong? Warum
wird Falun Gong in China verfolgt? Die
gegenwärtige Situation der Verfolgung in Chinas.
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