Cases Reports
Highlighted Cases
Media Alert

Violations in China
Murder and Execution
Torture
Violence Leading to Disabilities
Violence against Women
Psychiatric Torture
Enslavement
Persecution of Families
Violence against Persons with Disabilies
Right to Education
Violence against Foreign Citizens

Cases
Death
Torture
Psychiatric Torture
Religious Intolerance
Freedom of Expression
Arbitrary Detention
Violence Against Children
Violence Against Families
Violence Against Women
Human Rights Defender
Right to Health
Right to Education
Independent Judges and Lawyers
Disappearance

China Reports
Labor Camps
Cases By Province

Refugees
Deprived CitizenShip
Internally Displaced ( IDP )

Publications
Falun Gong Reports
United Nations Reports
Human Rights Reports

Resources
Falun Info. Center
Justice for Falun Gong
Friends of Falun Gong
WOIPFG
United Nations
Home
Ausgabe 20: Sujiatun Todeslager: eine Prüfung für unser Gewissen  
Print  E-mail 

Logo

Von Shizhong Chen

Bitte merken Sie sich diesen Namen: Sujiatun. Er wird eines Tages genauso berüchtigt sein wie Auschwitz und Dachau.

Das nationale Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin für Thrombosebehandlungen in der Stadt Shenyang. Laut Aussage einer ehemaligen Krankenschwester, die dort arbeitete, ist das Sujiatun Todeslager unterirdisch mit diesem Krankenhaus verbunden.

Der Verbrennungsofen befindet sich im südwestlichen Teil des Hospitals. Man gelangt durch zwei Türen in den unterirdischen Komplex des Sujiatun Todeslagers. Laut Aussagen der Augenzeugen werden die Überreste der Falun Gong-Praktizierenden nach der Organentnahme verbrannt.

Am 8. März 2006 deckte ein chinesischer Journalist, der vor dem chinesischen kommunistischen Regime in die USA geflohen war, dort gegenüber Falun Gong-Praktizierenden entsetzliche Dinge auf: im Bezirk Sujiatun der nordchinesischen Stadt Shenyang (Provinz Liaoning) existiert ein geheimes Todeslager.

Laut Angaben des Journalisten wurden mindestens 6.000 Falun Gong-Praktizierende nach Sujiatun gebracht. „Ich bin der festen Überzeugung, wer einmal in dem Lager ist, hat keine Chance mehr heraus zu kommen.“ Des Weiteren enthüllte er, dass es dort Verbrennungskammern und eine große Anzahl von Ärzten gebe. „Warum gibt es dort Verbrennungskammern? Warum sind so viele Ärzte dort? Sicherlich nicht aus Wohlwollen gegenüber den Gefangenen. Es ist etwas Unvorstellbares ..."

„Die kommunistische Partei wird ganz bestimmt keine Lebensmittel an die Gefangenen dort verschwenden. Warum sind sie dann dort? ... Sie werden alle ermordet, ihre Organe werden entnommen und an Krankenhäuser verteilt. Der Verkauf von menschlichen Organen ist ein sehr profitables Geschäft in China“.

Die Falun Gong-Praktizierenden sind nicht die einzigen Opfer bei diesen Verbrechen. Eine Woche nach der Enthüllung durch den Journalisten trat eine ehemalige Krankenschwester, deren Ex–Mann an der Organentnahme bei Falun Gong-Praktizierenden beteiligt war, an die Öffentlichkeit und machte folgende Aussage:

„Ich hatte mich daran gewöhnt, im Liaoning Zentrum für Thrombosebehandlung zu arbeiten. Dies befindet sich unmittelbar neben dem Konzentrationslager. Mein Ex-Mann war an der Augenhornhaut-Entnahme bei Falun Gong-Praktizierenden beteiligt. Dies führte meine Familie in eine Katastrophe“.

„Anfang des Jahres 2001 wurde mein Ehemann beauftragt, Augenhornhaut von den Falun Gong-Praktizierenden zu entnehmen. Anfangs hielt er dies vor mir geheim, aber mit der Zeit spürte ich, dass er sich selbst quälte, er hatte oft Albträume und wirkte äußerst gestresst. Nach meinen wiederholten Fragen sagte er mir im Jahr 2003 die Wahrheit“.

„Er wusste, dass es sich um Falun Gong-Praktizierende handelte. Jeder beteiligte Arzt wusste darüber Bescheid. Man hatte ihnen gesagt, dass die Beseitigung von Falun Gong kein Verbrechen sei, sondern der kommunistischen Partei bei der ‚Säuberung’ helfen würde. Jene, die hereingebracht und auf die Operationstische kamen, waren betäubt. Meistens wurde älteren Menschen oder Kindern die Hornhaut der Augen entnommen“.

„Als mein Ex-Mann mir davon erzählte, hatte er bereits die Entscheidung getroffen, China zu verlassen und vor dem Horror zu fliehen. Er sagte zu mir: Vielleicht kannst Du meine Verzweiflung nicht verstehen, aber diese Falun Gong-Praktizierenden waren noch am Leben. Es ist etwas Anderes, wenn man Organe von Toten entnimmt – aber diese Menschen lebten noch!“.

„Aufgrund dessen ließ ich mich von ihm scheiden. Ich erwiderte: Deine Karriere ist nun beendet; in Zukunft wirst Du nie wieder in der Lage sein, ein Skalpell in Deinen Händen zu halten“.

„Mir ist bekannt, dass sich immer noch Falun Gong-Praktizierende in dem Krankenhaus befinden“, sagte die Krankenschwester zum Schluss. „Ich hoffe, dass die internationale Staatengemeinschaft so schnell wie möglich darüber informiert wird und diese Menschen gerettet werden können. Vielleicht kann ich durch meine Enthüllung das Verbrechen meines Angehörigen wieder gut machen“.


Herr Zuo Zhigang, 33 Jahre alt, arbeitete in einer Computerfirma in Shijiazhuang, in der Provinz Hebei. Am 30. Mai 2001 wurde er von der Polizei in Shijiazhuang und dem „Büro 610“ festgenommen. Er wurde noch am selben Tag in der Qiaoxi Bezirkspolizeistation zu Tode geschlagen. Sein Leichnam war voller Narben. Ein Ohr war dunkel violett gefärbt und es gab zwei große quadratische Löcher auf der Rückseite seines Körpers. Spuren an seinem Nacken deuteten darauf hin, dass ein Seil fest um seinen Hals gezogen worden war.

Herr Ren Pengwu aus der Stadt Harbin in der Provinz Heilongjiang. Er wurde am 16.Februar 2001 von der Bezirkspolizei in Hulan festgenommen und anschließend in der Bezirkshaftanstalt in Hulan inhaftiert. Er wurde noch vor Tagesanbruch am 21.Februar getötet und man entnahm ihm alle inneren Organe sowie den Rachen, den Kehlkopf und seinen Penis. Die Verantwortlichen verbrannten eilig seine Überreste.

Zwei Polizeibeamte verhafteten Frau Wang Yunjie am 14. Mai 2002 gegen 15:00 Uhr, weil sie Falun Gong praktizierte. Im Dezember 2002 geschah Folgendes: man hatte ihr zuvor einige Tage lang den Schlaf entzogen; die Polizei zog ihr die Bluse aus und verabreichte ihr 30 Minuten lang mit 2 Elektrostäben Stromschläge an ihren Brüsten. Dann zwang man sie die ganze Nacht lang aufrecht zu stehen. Daraufhin zerrissen sie einige Bettlaken, fesselten ihre gekreuzten Beine – was große Schmerzen hervor rief, fesselten ihr die Arme auf den Rücken und banden den Oberkörper mit ihren Beinen zusammen – sie sah aus wie ein Ball. Dann hängten sie Frau Wang 7 Stunden lang an den Handschellen auf. Die Schmerzen waren entsetzlich. Anschließend konnte Frau Wang ihren Rücken nicht mehr strecken und aufrecht sitzen. Die Elektroschocks entstellten ihre Brüste und schließlich entwickelten sich Infektionen. Als die Verantwortlichen im Lager merkten, dass sie im Sterben lag, forderten sie von ihrer Familie 2000 Yuan und ließen sie frei.


Frau Wang Xia wurde zu 7 Jahren Haft in einem Zwangsarbeitslager verurteilt. Sie trat als Zeichen des Protestes gegen die Folter in einen Hungerstreik. Daraufhin wurde sie zwangsernährt. Die Schläuche ließ man bis zu 2 Wochen in ihrer Speiseröhre stecken. Sie wurde ans Bett gefesselt, damit sie sich nicht bewegen konnte und man injizierte ihr unbekannte Medikamente. Im Juli 2004 wog sie aufgrund der vielen Folterungen nur noch 22,5 Kilogramm, sie verlor häufig das Bewusstsein, zeigte Merkmale wie bei einer schweren Geistesgestörtheit und verlor ihr Gedächtnis. Daraufhin wurde sie freigelassen. Sie „verschwand“ im September 2005, vermutlich weil über ihren Fall im Internet berichtet worden war.


Herr Wang Bin wurde aufgrund seiner Proteste gegenüber der Regierung festgenommen und im Dongfeng Xinchun Arbeitslager inhaftiert. In der Nacht zum 27. September 2000 sagte das Wachpersonal zu fünf Gefangenen, dass ihre Gefängnisstrafen reduziert würden, wenn sie ihn schwer verprügeln würden, andernfalls würde man sie bestrafen. Die Schläge brachen Herrn Wang das Genick. Sie verletzten wichtige Blutgefäße sowie seine Mandeln und zerquetschten ihm die Lymphknoten. Er erlitt mehrere Knochenbrüche. Sein ganzer Körper war bedeckt von blauen Flecken. Er verlor an Ort und Stelle das Bewusstsein. Als er dann endlich ins Krankenhaus in Daqing gebracht wurde, war es zu spät – er konnte nicht mehr gerettet werden. In der Nacht des 4.Oktober verstarb Herr Wang im Alter von 47 Jahren. Zwei Ärzte des Krankenhauses entnahmen ihm sein Herz und das Gehirn. Das Foto zeigt, dass man seinen Körper geöffnet hatte.

Die Opfer sind nicht nur Chinesen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass China zum internationalen Zentrum für Organtransplantation wurde und dass menschliche Organe an die nahe gelegenen Staaten wie beispielsweise Thailand geliefert werden. Zehntausende Orte in China und Thailand haben Organtransplantate erhalten, ihnen wurde versichert, dass die Organe rechtmäßig entnommen worden seien. Wie werden sie und die Chirurgen reagieren, wenn sie von dem barbarischen Organraub erfahren, selbst wenn sich herausstellt, dass die von Falun Gong-Praktizierenden entnommenen Organe nur einen Teil der menschlichen Organe bei Transplantationen ausmachen? Gibt es eine Möglichkeit, diesen Zweifel auszuräumen? Wollen sie dies überhaupt herausfinden, oder schützen sie diesen Zweifel und werden ewig verhindern, dass jemand die Worte „transplantiert in China“ erwähnt?

Ein weiterer Arzt erklärte, dass die Organentnahme von lebenden Häftlingen eine gängige Praxis in ganz China sei. Wie viele andere Lager wie das in Sujiatun existieren?

Gerade weil wir solche entsetzlichen Verbrechen verabscheuen, hat die Menschheit nach dem Schock der Massenvernichtung in Deutschland (Holocaust) geschworen: „Nie wieder!“ Während jedoch diese Worte den Überlebenden des Holocausts noch in den Ohren klingen, stehen wir bereits einem gewaltigen Schrecken gegenüber. Wie sollen wir uns und unseren Kindern gegenüber erklären, dass wir die systematische Vernichtung von Falun Gong sechs Jahre lang mit angeschaut haben und es bis zu Organausschlachtungsfabriken wie Sujiatun haben eskalieren lassen?

An fehlenden Informationen liegt es nicht. Seit Juli 1999 nehmen die Falun Gong-Praktizierenden in China große Risiken und Gefahren in Kauf, um Informationen zu sammeln und ins Ausland zu übermitteln. Täglich erscheinen detaillierte Berichte über die vom kommunistischen Regime in China begangenen weit reichenden und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen. Die Falun Gong-Praktizierenden im Ausland arbeiten mit großer Anstrengung, um diese Informationen gegenüber Regierungen, Medien, Meinungsbildnern, den Vereinten Nationen und der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt zu machen und ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

Bericht der Vereinten Nationen

Es liegt auch nicht an unbegründeten Informationen. In den vergangenen Jahren haben viele Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission in ihren Jahresberichten zahlreiche Fälle der Folter und Tötung von Falun Gong- Praktizierenden durch das chinesische Regime angeführt. Sonderberichterstatterin Asma Jahangir schrieb im Jahresbericht 2003: „Die Grausamkeit und Brutalität der geschilderten Foltermaßnahmen trotzt jeder Beschreibung“. Am 15.Oktober 2004 schickten sieben Sonderberichterstatter einen gemeinsamen Brief nach China, in dem sie ihre Besorgnis bezüglich der Verfolgung von Falun Gong ausdrückten. In Bezug auf die Menschenrechte sind diese Sonderberichterstatter die am höchsten respektierten Autoritäten. Die Ergebnisse ihrer Nachforschungen und Stellungnahmen hinsichtlich der Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische Regime wurden tausendfach nachgedruckt und an die Regierungen und Medien weltweit versandt.

Unglücklicherweise wiederholt sich die Geschichte. Wie damals, als jüdische Gruppen Informationen über den Holocaust in Deutschland verbreiteten und diese beiseite geschoben bzw. als „unbegründet“ oder wegen angeblicher „voreingenommener Quellen“ herunter gespielt wurden, erfahren heute die Informationen der Falun Gong-Praktizierenden dasselbe Schicksal. Die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass die größten Gräueltaten immer dann geschahen, wenn die Medien nicht ausreichend darüber berichteten, wenn Warnsignale ignoriert wurden, weil Informationen angeblich „unfertig“,„unbegründet“ oder die Quellen "voreingenommenen“ seien - wenn die Übeltäter durch Täuschungen die Oberhand behalten, wenn die Stille den Tätern erlaubt, unbemerkt und ungehindert weiter zu machen.

Aber die Geschichte wiederholt sich niemals genau auf die gleiche Weise.

Zurzeit gibt es keine wesentliche militärische oder ideologische Konfrontation auf der Welt. Während die Alliierten sich nicht auf die Errettung der Opfer des Holocausts konzentrierten, so bekämpften sie wenigstens die Nazis und verfolgten das Ziel, den Krieg zu gewinnen. Wir haben keine solche Ausrede. Im Gegenteil, wir sind offensichtlich davon bestimmt, den Markt in China zu gewinnen.

Die Technologie ist heute viel weiter entwickelt als zur Zeit des 2. Weltkrieges und wir müssen nicht in Auschwitz oder Buchenwald sein, um zu verstehen, was dort vor sich geht. Wenn 6.000 Menschen nach Sujiatun gebracht wurden und niemand bislang herauskam, wäre es doch ein Leichtes, die Bilder eines Aufklärungs-Satelliten über den verdächtigen Personenverkehr in und aus dem Lager auszuwerten, um herauszufinden, dass es sich um ein Todeslager handelt?

Es gibt so viele internationale Menschenrechte, die vor den Nürnberger Prozessen nicht existierten und es gibt so zahlreiche Überwachungs- und Schutzmaßnahmen durch die Vereinten Nationen. Warum ist es bei einem derart schwerwiegenden Vorwurf, nämlich der Existenz eines Todeslagers, so schwer eine internationale Untersuchung einzuleiten? Wofür wurden denn diese internationalen Menschenrechte geschaffen?

Nicht immer ignorieren wir unvollständige oder unbegründete Informationen aus China. Als Herr Dr. Jiang Yanyong die tödliche Lüge des chinesischen Regimes über die SARS Epidemie enthüllte, enthielt das an die Medien gerichtete Schreiben des pensionierten Arztes nur das, was er von seinen Kollegen gehört hatte. Hat die Welt auch nur eine Sekunde gezögert, weil seine Information „unvollständig“ oder „unbegründet“ war? Warum hat die Unvollständigkeit der Information die internationale Staatengemeinschaft nicht von einem entschiedenen Vorgehen abgehalten? In der Tat wurde sein Schreiben nur an chinesische Medien versandt, aber die westlichen Medien erfuhren davon und veröffentlichten es. Warum reagiert die Welt so unterschiedlich auf die Nachrichten über SARS und über Sujiatun? In beiden Fällen geht es um Leben und Tod. Liegt es nicht daran, dass es im Falle von Sujiatun um das Leben anderer Menschen geht?

Wenn das nicht genügt, um die egoistische Seite unserer Menschheit zu erkennen, bedenken Sie bitte Folgendes: läge Sujiatun nicht in China, sondern in einem demokratischen Land oder aber in Nordkorea, Sudan, oder Cuba, so hätte dies einen gewaltigen Aufschrei verursacht. Allein die menschliche Gier nach wirtschaftlichen Vorteilen in China hat verhindert, dass das Todeslager in Sujiatun zu einer internationalen Angelegenheit wurde.

„Das Unrecht, das wir verurteilen und bestrafen wollen, war so berechnend, so bösartig und so vernichtend, dass die Zivilisation es keinesfalls tolerieren kann, dies zu ignorieren, weil sie eine Wiederholung nicht überleben würde.“ Richter Jackson war sich über das Vermächtnis der Nürnberger Prozesse bewusst, als er seine Eröffnungsrede entwarf. Wenn er das Unrecht nach Nürnberg miterlebt hätte, so wäre er noch selbstkritischer und würde persönlich ein Verfahren leiten bezüglich des menschlichen Gewissens und wie wir es zulassen konnten, dass sich jenes Unrecht wiederholt.

Wenn Sie unseren Artikel veröffentlichen möchten, schreiben Sie bitte an: letter@falunhr.org

Unterschrift der Online Petition:

http://falunhr.org/te/index.php?signature=1&lang=de



Lieber Mitbürger dieser Welt,

dies ist der erste gemeinsame Newsletter der Falun Gong Arbeitsgruppe für Menschenrechte und der Conscience Foundation. ( Conscience = Gewissen )

Viele von Ihnen haben, nachdem sie die schockierenden Berichte über die barbarische Folter und die Ermordung Falun Gong-Praktizierender durch das chinesische Regime gelesen haben, die Frage gestellt: „Warum wussten wir dies nicht?“ und „Was können wir tun?“ Ihre Fragen und Anmerkungen ließen bei uns den Schluss zu, dass wir das Böse nicht ausreichend entlarvt haben und unser Gewissen in Form von Taten bekunden sollten. So haben wir uns entschlossen, die Conscience Foundation zu gründen. Damit wollen wir ein breites Forum schaffen, um vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich für das menschliche Gewissen auszusprechen und zwar unter dem Motto: „das Gewissen in Aktion“.

Vorangebracht wurde unsere Ankündigung durch die schockierenden Nachrichten über die Organentnahme an lebenden Falun Gong-Praktizierenden im Sujiatun Vernichtungslager in China (siehe obiger Bericht. Wir entschuldigen uns für unsere eilig erstellte Webseite (http://www.consciencefoundation.org), möchten Sie aber dennoch auffordern, im Hinblick auf die schockierenden Tatsachen konkrete Schritte zu unternehmen:

  1. Sprechen Sie Ihre Freunde an und geben diese Informationen weiter. Wenn jeder von uns dies tut, hat dieses Medium der Menschen eine größere Kraft als jene Nachrichtenkonglomerate, deren Interesse in erster Linie dem chinesischen Markt gilt.
     
  2. Sprechen Sie Ihre Regierungen an und fordern Sie sie auf, eine internationale Untersuchung bezüglich Sujiatun zu initiieren;
     
  3. Kontaktieren Sie den UN-Generalsekretär, Herrn Kofi Annan, sowie die Hochkommissarin für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen, Frau Louise Arbour, und fordern ein sofortiges Eingreifen durch ihre Büros:

    Hon. Kofi Annan, Generalsekretär
    Hauptquartier der Vereinten Nationen
    First Avenue at 46th Street
    New York, NY 10017
    Pressebüro: (509) 510-2563 ext.: 6343
    inquiries@un.org

    Louise Arbour
    Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte

    1211 Geneva 10 Switzerland
    Sprecher: +41 (22) 917-9375
    Pressebüro: +41 (22) 917-3309
    Externe Kontakte: +41 (22) 917-3965
    Fax: +41 (22) 917-0092
    jdiaz.hchr@unog.ch
     
  4. Kontaktieren Sie die Delegationen der internationalen Ausschüsse des Roten Kreuzes in Ihrer Umgebung und bitten um Ihre Unterstützung: http://www.icrc.org

Sie können weitere Aktionspläne auf unserer Webseite finden und wir werden Sie über weitere Pläne informieren.

Unserem Gewissen wegen,

The Conscience Foundation

Bilderausstellung:

http://falunhr.org/te/


Hintergrundinformation

Was ist Falun Gong?
Warum geschieht die Verfolgung in China?
Gegenwärtige Situation zur Verfolgung in China

Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, klicken Sie bitte hier

Falun Gong Arbeitsgruppe für Menschenrechte
9974 Scripps Ranch Blvd. #228, San Diego, California, 92131, USA
Telefon: 619-280-5177, Fax: 619-280-4931, E-mail: german@falunhr.org, flghrwg@faluninfo.net


     
    ©2003-2007 Falun Gong Human Rights Working Group, All Rights Reserved