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Von Shizhong Chen
Bitte merken Sie sich diesen Namen: Sujiatun. Er wird eines
Tages genauso berüchtigt sein wie Auschwitz und Dachau.
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Das nationale Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin für
Thrombosebehandlungen in der Stadt Shenyang. Laut Aussage einer ehemaligen
Krankenschwester, die dort arbeitete, ist das Sujiatun Todeslager unterirdisch
mit diesem Krankenhaus verbunden. |
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Der Verbrennungsofen befindet sich im südwestlichen Teil des
Hospitals. Man gelangt durch zwei Türen in den unterirdischen Komplex des
Sujiatun Todeslagers. Laut Aussagen der Augenzeugen werden die Überreste der
Falun Gong-Praktizierenden nach der Organentnahme verbrannt.
| Am 8. März 2006 deckte ein chinesischer
Journalist, der vor dem chinesischen kommunistischen Regime in die USA geflohen
war, dort gegenüber Falun Gong-Praktizierenden entsetzliche Dinge auf: im Bezirk
Sujiatun der nordchinesischen Stadt Shenyang (Provinz Liaoning) existiert ein
geheimes Todeslager.
Laut Angaben des Journalisten wurden mindestens 6.000 Falun
Gong-Praktizierende nach Sujiatun gebracht. „Ich bin der festen Überzeugung, wer
einmal in dem Lager ist, hat keine Chance mehr heraus zu kommen.“ Des Weiteren
enthüllte er, dass es dort Verbrennungskammern und eine große Anzahl von Ärzten
gebe. „Warum gibt es dort Verbrennungskammern? Warum sind so viele Ärzte dort?
Sicherlich nicht aus Wohlwollen gegenüber den Gefangenen. Es ist etwas
Unvorstellbares ..."
„Die kommunistische Partei wird ganz bestimmt keine
Lebensmittel an die Gefangenen dort verschwenden. Warum sind sie dann dort? ...
Sie werden alle ermordet, ihre Organe werden entnommen und an Krankenhäuser
verteilt. Der Verkauf von menschlichen Organen ist ein sehr profitables Geschäft
in China“.
Die Falun Gong-Praktizierenden sind nicht die einzigen Opfer
bei diesen Verbrechen. Eine Woche nach der Enthüllung durch den Journalisten
trat eine ehemalige Krankenschwester, deren Ex–Mann an der Organentnahme bei
Falun Gong-Praktizierenden beteiligt war, an die Öffentlichkeit und machte
folgende Aussage:
„Ich hatte mich daran gewöhnt, im Liaoning Zentrum für
Thrombosebehandlung zu arbeiten. Dies befindet sich unmittelbar neben dem
Konzentrationslager. Mein Ex-Mann war an der Augenhornhaut-Entnahme bei Falun
Gong-Praktizierenden beteiligt. Dies führte meine Familie in eine Katastrophe“.
„Anfang des Jahres 2001 wurde mein Ehemann beauftragt,
Augenhornhaut von den Falun Gong-Praktizierenden zu entnehmen. Anfangs hielt er
dies vor mir geheim, aber mit der Zeit spürte ich, dass er sich selbst quälte,
er hatte oft Albträume und wirkte äußerst gestresst. Nach meinen wiederholten
Fragen sagte er mir im Jahr 2003 die Wahrheit“.
„Er wusste, dass es sich um Falun Gong-Praktizierende handelte.
Jeder beteiligte Arzt wusste darüber Bescheid. Man hatte ihnen gesagt, dass die
Beseitigung von Falun Gong kein Verbrechen sei, sondern der kommunistischen
Partei bei der ‚Säuberung’ helfen würde. Jene, die hereingebracht und auf die
Operationstische kamen, waren betäubt. Meistens wurde älteren Menschen oder
Kindern die Hornhaut der Augen entnommen“.
„Als mein Ex-Mann mir davon erzählte, hatte er bereits die
Entscheidung getroffen, China zu verlassen und vor dem Horror zu fliehen. Er
sagte zu mir: Vielleicht kannst Du meine Verzweiflung nicht verstehen, aber
diese Falun Gong-Praktizierenden waren noch am Leben. Es ist etwas Anderes, wenn
man Organe von Toten entnimmt – aber diese Menschen lebten noch!“.
„Aufgrund dessen ließ ich mich von ihm scheiden. Ich erwiderte:
Deine Karriere ist nun beendet; in Zukunft wirst Du nie wieder in der Lage sein,
ein Skalpell in Deinen Händen zu halten“.
„Mir ist bekannt, dass sich immer noch Falun
Gong-Praktizierende in dem Krankenhaus befinden“, sagte die Krankenschwester zum
Schluss. „Ich hoffe, dass die internationale Staatengemeinschaft so schnell wie
möglich darüber informiert wird und diese Menschen gerettet werden können.
Vielleicht kann ich durch meine Enthüllung das Verbrechen meines Angehörigen
wieder gut machen“.
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Herr Zuo Zhigang, 33 Jahre alt,
arbeitete in einer Computerfirma in Shijiazhuang, in der Provinz Hebei. Am 30.
Mai 2001 wurde er von der Polizei in Shijiazhuang und dem „Büro 610“
festgenommen. Er wurde noch am selben Tag in der Qiaoxi Bezirkspolizeistation zu
Tode geschlagen. Sein Leichnam war voller Narben. Ein Ohr war dunkel violett
gefärbt und es gab zwei große quadratische Löcher auf der Rückseite seines
Körpers. Spuren an seinem Nacken deuteten darauf hin, dass ein Seil fest um
seinen Hals gezogen worden war.
Herr Ren Pengwu aus der Stadt
Harbin in der Provinz Heilongjiang. Er wurde am 16.Februar 2001 von der
Bezirkspolizei in Hulan festgenommen und anschließend in der Bezirkshaftanstalt
in Hulan inhaftiert. Er wurde noch vor Tagesanbruch am 21.Februar getötet und
man entnahm ihm alle inneren Organe sowie den Rachen, den Kehlkopf und seinen
Penis. Die Verantwortlichen verbrannten eilig seine Überreste.
Zwei Polizeibeamte verhafteten
Frau Wang Yunjie am 14. Mai 2002 gegen 15:00 Uhr, weil sie Falun Gong
praktizierte. Im Dezember 2002 geschah Folgendes: man hatte ihr zuvor einige
Tage lang den Schlaf entzogen; die Polizei zog ihr die Bluse aus und
verabreichte ihr 30 Minuten lang mit 2 Elektrostäben Stromschläge an ihren
Brüsten. Dann zwang man sie die ganze Nacht lang aufrecht zu stehen. Daraufhin
zerrissen sie einige Bettlaken, fesselten ihre gekreuzten Beine – was große
Schmerzen hervor rief, fesselten ihr die Arme auf den Rücken und banden den
Oberkörper mit ihren Beinen zusammen – sie sah aus wie ein Ball. Dann hängten
sie Frau Wang 7 Stunden lang an den Handschellen auf. Die Schmerzen waren
entsetzlich. Anschließend konnte Frau Wang ihren Rücken nicht mehr strecken und
aufrecht sitzen. Die Elektroschocks entstellten ihre Brüste und schließlich
entwickelten sich Infektionen. Als die Verantwortlichen im Lager merkten, dass
sie im Sterben lag, forderten sie von ihrer Familie 2000 Yuan und ließen sie
frei.
Frau Wang Xia wurde zu 7 Jahren
Haft in einem Zwangsarbeitslager verurteilt. Sie trat als Zeichen des Protestes
gegen die Folter in einen Hungerstreik. Daraufhin wurde sie zwangsernährt. Die
Schläuche ließ man bis zu 2 Wochen in ihrer Speiseröhre stecken. Sie wurde ans
Bett gefesselt, damit sie sich nicht bewegen konnte und man injizierte ihr
unbekannte Medikamente. Im Juli 2004 wog sie aufgrund der vielen Folterungen nur
noch 22,5 Kilogramm, sie verlor häufig das Bewusstsein, zeigte Merkmale wie bei
einer schweren Geistesgestörtheit und verlor ihr Gedächtnis. Daraufhin wurde sie
freigelassen. Sie „verschwand“ im September 2005, vermutlich weil über ihren
Fall im Internet berichtet worden war.
Herr Wang Bin wurde aufgrund
seiner Proteste gegenüber der Regierung festgenommen und im Dongfeng Xinchun
Arbeitslager inhaftiert. In der Nacht zum 27. September 2000 sagte das
Wachpersonal zu fünf Gefangenen, dass ihre Gefängnisstrafen reduziert würden,
wenn sie ihn schwer verprügeln würden, andernfalls würde man sie bestrafen. Die
Schläge brachen Herrn Wang das Genick. Sie verletzten wichtige Blutgefäße sowie
seine Mandeln und zerquetschten ihm die Lymphknoten. Er erlitt mehrere
Knochenbrüche. Sein ganzer Körper war bedeckt von blauen Flecken. Er verlor an
Ort und Stelle das Bewusstsein. Als er dann endlich ins Krankenhaus in Daqing
gebracht wurde, war es zu spät – er konnte nicht mehr gerettet werden. In der
Nacht des 4.Oktober verstarb Herr Wang im Alter von 47 Jahren. Zwei Ärzte des
Krankenhauses entnahmen ihm sein Herz und das Gehirn. Das Foto zeigt, dass man
seinen Körper geöffnet hatte. |
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Die Opfer sind nicht nur Chinesen. Es ist ein offenes
Geheimnis, dass China zum internationalen Zentrum für Organtransplantation wurde
und dass menschliche Organe an die nahe gelegenen Staaten wie beispielsweise
Thailand geliefert werden. Zehntausende Orte in China und Thailand haben
Organtransplantate erhalten, ihnen wurde versichert, dass die Organe rechtmäßig
entnommen worden seien. Wie werden sie und die Chirurgen reagieren, wenn sie von
dem barbarischen Organraub erfahren, selbst wenn sich herausstellt, dass die von
Falun Gong-Praktizierenden entnommenen Organe nur einen Teil der menschlichen
Organe bei Transplantationen ausmachen? Gibt es eine Möglichkeit, diesen Zweifel
auszuräumen? Wollen sie dies überhaupt herausfinden, oder schützen sie diesen
Zweifel und werden ewig verhindern, dass jemand die Worte „transplantiert in
China“ erwähnt?
Ein weiterer Arzt erklärte, dass die Organentnahme von lebenden
Häftlingen eine gängige Praxis in ganz China sei. Wie viele andere Lager wie das
in Sujiatun existieren?
Gerade weil wir solche entsetzlichen Verbrechen verabscheuen,
hat die Menschheit nach dem Schock der Massenvernichtung in Deutschland
(Holocaust) geschworen: „Nie wieder!“ Während jedoch diese Worte den
Überlebenden des Holocausts noch in den Ohren klingen, stehen wir bereits einem
gewaltigen Schrecken gegenüber. Wie sollen wir uns und unseren Kindern gegenüber
erklären, dass wir die systematische Vernichtung von Falun Gong sechs Jahre lang
mit angeschaut haben und es bis zu Organausschlachtungsfabriken wie Sujiatun
haben eskalieren lassen?
An fehlenden Informationen liegt es nicht. Seit Juli 1999
nehmen die Falun Gong-Praktizierenden in China große Risiken und Gefahren in
Kauf, um Informationen zu sammeln und ins Ausland zu übermitteln. Täglich
erscheinen detaillierte Berichte über die vom kommunistischen Regime in China
begangenen weit reichenden und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen. Die
Falun Gong-Praktizierenden im Ausland arbeiten mit großer Anstrengung, um diese
Informationen gegenüber Regierungen, Medien, Meinungsbildnern, den Vereinten
Nationen und der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt zu machen und ihre
Aufmerksamkeit darauf zu lenken.
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Bericht der Vereinten
Nationen | Es liegt auch nicht an
unbegründeten Informationen. In den vergangenen Jahren haben viele
Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission in ihren Jahresberichten
zahlreiche Fälle der Folter und Tötung von Falun Gong- Praktizierenden durch das
chinesische Regime angeführt. Sonderberichterstatterin Asma Jahangir schrieb im
Jahresbericht 2003: „Die Grausamkeit und Brutalität der geschilderten
Foltermaßnahmen trotzt jeder Beschreibung“. Am 15.Oktober 2004 schickten sieben
Sonderberichterstatter einen gemeinsamen Brief nach China, in dem sie ihre
Besorgnis bezüglich der Verfolgung von Falun Gong ausdrückten. In Bezug auf die
Menschenrechte sind diese Sonderberichterstatter die am höchsten respektierten
Autoritäten. Die Ergebnisse ihrer Nachforschungen und Stellungnahmen
hinsichtlich der Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische Regime wurden
tausendfach nachgedruckt und an die Regierungen und Medien weltweit versandt.
Unglücklicherweise wiederholt sich die Geschichte. Wie damals,
als jüdische Gruppen Informationen über den Holocaust in Deutschland
verbreiteten und diese beiseite geschoben bzw. als „unbegründet“ oder wegen
angeblicher „voreingenommener Quellen“ herunter gespielt wurden, erfahren heute
die Informationen der Falun Gong-Praktizierenden dasselbe Schicksal. Die
Vergangenheit hat auch gezeigt, dass die größten Gräueltaten immer dann
geschahen, wenn die Medien nicht ausreichend darüber berichteten, wenn
Warnsignale ignoriert wurden, weil Informationen angeblich
„unfertig“,„unbegründet“ oder die Quellen "voreingenommenen“ seien - wenn die
Übeltäter durch Täuschungen die Oberhand behalten, wenn die Stille den Tätern
erlaubt, unbemerkt und ungehindert weiter zu machen.
Aber die Geschichte wiederholt sich niemals genau auf die
gleiche Weise.
Zurzeit gibt es keine wesentliche militärische oder
ideologische Konfrontation auf der Welt. Während die Alliierten sich nicht auf
die Errettung der Opfer des Holocausts konzentrierten, so bekämpften sie
wenigstens die Nazis und verfolgten das Ziel, den Krieg zu gewinnen. Wir haben
keine solche Ausrede. Im Gegenteil, wir sind offensichtlich davon bestimmt, den
Markt in China zu gewinnen.
Die Technologie ist heute viel weiter entwickelt als zur Zeit
des 2. Weltkrieges und wir müssen nicht in Auschwitz oder Buchenwald sein, um zu
verstehen, was dort vor sich geht. Wenn 6.000 Menschen nach Sujiatun gebracht
wurden und niemand bislang herauskam, wäre es doch ein Leichtes, die Bilder
eines Aufklärungs-Satelliten über den verdächtigen Personenverkehr in und aus
dem Lager auszuwerten, um herauszufinden, dass es sich um ein Todeslager
handelt?
Es gibt so viele internationale Menschenrechte, die vor den
Nürnberger Prozessen nicht existierten und es gibt so zahlreiche Überwachungs-
und Schutzmaßnahmen durch die Vereinten Nationen. Warum ist es bei einem derart
schwerwiegenden Vorwurf, nämlich der Existenz eines Todeslagers, so schwer eine
internationale Untersuchung einzuleiten? Wofür wurden denn diese internationalen
Menschenrechte geschaffen?
Nicht immer ignorieren wir unvollständige oder unbegründete
Informationen aus China. Als Herr Dr. Jiang Yanyong die tödliche Lüge des
chinesischen Regimes über die SARS Epidemie enthüllte, enthielt das an die
Medien gerichtete Schreiben des pensionierten Arztes nur das, was er von seinen
Kollegen gehört hatte. Hat die Welt auch nur eine Sekunde gezögert, weil seine
Information „unvollständig“ oder „unbegründet“ war? Warum hat die
Unvollständigkeit der Information die internationale Staatengemeinschaft nicht
von einem entschiedenen Vorgehen abgehalten? In der Tat wurde sein Schreiben nur
an chinesische Medien versandt, aber die westlichen Medien erfuhren davon und
veröffentlichten es. Warum reagiert die Welt so unterschiedlich auf die
Nachrichten über SARS und über Sujiatun? In beiden Fällen geht es um Leben und
Tod. Liegt es nicht daran, dass es im Falle von Sujiatun um das Leben anderer
Menschen geht?
Wenn das nicht genügt, um die egoistische Seite unserer
Menschheit zu erkennen, bedenken Sie bitte Folgendes: läge Sujiatun nicht in
China, sondern in einem demokratischen Land oder aber in Nordkorea, Sudan, oder
Cuba, so hätte dies einen gewaltigen Aufschrei verursacht. Allein die
menschliche Gier nach wirtschaftlichen Vorteilen in China hat verhindert, dass
das Todeslager in Sujiatun zu einer internationalen Angelegenheit wurde.
„Das Unrecht, das wir verurteilen und bestrafen wollen, war so
berechnend, so bösartig und so vernichtend, dass die Zivilisation es keinesfalls
tolerieren kann, dies zu ignorieren, weil sie eine Wiederholung nicht überleben
würde.“ Richter Jackson war sich über das Vermächtnis der Nürnberger Prozesse
bewusst, als er seine Eröffnungsrede entwarf. Wenn er das Unrecht nach Nürnberg
miterlebt hätte, so wäre er noch selbstkritischer und würde persönlich ein
Verfahren leiten bezüglich des menschlichen Gewissens und wie wir es zulassen
konnten, dass sich jenes Unrecht wiederholt.
Wenn Sie unseren Artikel veröffentlichen möchten, schreiben
Sie bitte an: letter@falunhr.org
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Unterschrift der
Online Petition:
http://falunhr.org/te/index.php?signature=1&lang=de
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Lieber Mitbürger dieser Welt,
dies ist der erste gemeinsame Newsletter der Falun Gong
Arbeitsgruppe für Menschenrechte und der Conscience Foundation. ( Conscience =
Gewissen )
Viele von Ihnen haben, nachdem sie die schockierenden Berichte
über die barbarische Folter und die Ermordung Falun Gong-Praktizierender durch
das chinesische Regime gelesen haben, die Frage gestellt: „Warum wussten wir
dies nicht?“ und „Was können wir tun?“ Ihre Fragen und Anmerkungen ließen bei
uns den Schluss zu, dass wir das Böse nicht ausreichend entlarvt haben und unser
Gewissen in Form von Taten bekunden sollten. So haben wir uns entschlossen, die
Conscience Foundation zu gründen. Damit wollen wir ein breites Forum schaffen,
um vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich für das menschliche Gewissen
auszusprechen und zwar unter dem Motto: „das Gewissen in Aktion“.
Vorangebracht wurde unsere Ankündigung durch die schockierenden
Nachrichten über die Organentnahme an lebenden Falun Gong-Praktizierenden im
Sujiatun Vernichtungslager in China (siehe obiger Bericht. Wir entschuldigen uns
für unsere eilig erstellte Webseite (http://www.consciencefoundation.org),
möchten Sie aber dennoch auffordern, im Hinblick auf die schockierenden
Tatsachen konkrete Schritte zu unternehmen:
- Sprechen Sie Ihre Freunde an und geben diese Informationen weiter. Wenn
jeder von uns dies tut, hat dieses Medium der Menschen eine größere Kraft als
jene Nachrichtenkonglomerate, deren Interesse in erster Linie dem chinesischen
Markt gilt.
- Sprechen Sie Ihre Regierungen an und fordern Sie sie auf, eine
internationale Untersuchung bezüglich Sujiatun zu initiieren;
- Kontaktieren Sie den UN-Generalsekretär, Herrn Kofi Annan, sowie die
Hochkommissarin für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen, Frau Louise
Arbour, und fordern ein sofortiges Eingreifen durch ihre Büros:
Hon.
Kofi Annan, Generalsekretär Hauptquartier der Vereinten Nationen First
Avenue at 46th Street New York, NY 10017 Pressebüro: (509) 510-2563 ext.:
6343 inquiries@un.org
Louise
Arbour Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte 1211
Geneva 10 Switzerland Sprecher: +41 (22) 917-9375 Pressebüro: +41 (22)
917-3309 Externe Kontakte: +41 (22) 917-3965 Fax: +41 (22) 917-0092 jdiaz.hchr@unog.ch
- Kontaktieren Sie die Delegationen der internationalen Ausschüsse des Roten
Kreuzes in Ihrer Umgebung und bitten um Ihre Unterstützung: http://www.icrc.org
Sie können weitere Aktionspläne auf unserer Webseite finden und
wir werden Sie über weitere Pläne informieren.
Unserem Gewissen wegen,
The Conscience Foundation |
Bilderausstellung:
http://falunhr.org/te/
Hintergrundinformation
Was
ist Falun Gong? Warum
geschieht die Verfolgung in China? Gegenwärtige Situation zur Verfolgung in
China
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